Auf der Pirsch bei den Waldjugendspielen

Auf der Pirsch bei den Waldjugendspielen

Auf der Pirsch bei den Waldjugendspielen auf dem Taubensuhl

Bildung für nachhaltige Entwicklung in Natur und Umwelt, das stand für die beiden dritten Klassen der GS Kleine Kalmit einmal mehr am Donnerstag, 22.6..einen ganzen Schultag lang auf dem Stundenplan, als sie mit etwa 500 weiteren Mitschülern der gleichen Klassenstufe  an den Waldjugendspielen des Forstamtes Haardt im Stadtwald Landau rund um die Waldwerkstatt auf dem Taubensuhl erfolgreich teilnahmen. Es waren die 35. Rheinlandpfälzischen Waldjugendspiele.

Auf ihrer Pirsch durch den Wald galt es für die Drittklässler der GS Kleine Kalmit an 11 verschiedenen Stationen auf einem Rundparcours zusammen mit Mitarbeitern von Forstämtern und freiwilligen Helfern und ihren Klassenlehrerinnen , Bestimmungsaufgaben zu erfüllen sowie Aufgaben den Natur- und Umweltschutz betreffend, aber auch Aufgaben zu Pflanzen- und Tierkunde, Forstwirtschaft und Jagd sowie Geschicklichkeit zu lösen. Dabei wechselten sich Wissens- und Verständnisfragen mit kleinen sportlichen und spielerischen Wettkämpfen, auch Informativen Inputs ab.

Die Wald-Jugendspiele Rheinland-Pfalz werden von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rheinland-Pfalz e.V. und den Landesforsten durchgeführt in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten und für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur initiiert, finanziell unterstützt vom Sparkassenverband Rheinland-Pfalz und den Sparkassen des Landes. Ziel der Veranstalter ist es, bei jungen Menschen das Verständnis für Natur, Landschaft und Wald zu fördern.

Beide dritten Klassen waren mit viel Einsatz dabei und erkämpften sich einen Platz unter den Waldspähern. Großes Lob und Anerkennung an beide Klassen: Ihr habt als erfolgreiche Teams euer Können gezeigt.

Einen Punktebonus hatten sich die Waldforscher geschaffen, indem sie im Rahmen der Aktion Waldkunst im Vorfeld jeweils ein kleines Kunstwerk aus Naturmaterialien gestaltet hatten. Die Klasse 3a hatte aus unterschiedlichen Naturmaterialien eine Ellwetritsche dargestellt, die Klasse 3b hatte Rebenwurzeln mit Farbe zu lustigen Waldgeistern umgestaltet, beide unter dem Aspekt „ Wald als Abenteuer“.

Auf dieser besonderen Pirsch durch den Wald konnte wohl jeder der Schüler/innen seine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen um den Wald mit nach Hause nehmen und so für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Nutzung dieses Ökosystems sensibilisiert werden.

Vielleicht schafft es der eine oder andere Späher auch bei einem Ausflug in den Sommerferien eine Pirsch durch den Pfälzer Wald zu unternehmen.

(S. Ehrgott-Dörner)